Garten im Frühling: Frühlingszeit ist Gartenzeit

Im Frühling scheint die Natur nur auf den Startschuss zu warten, um die Garten-Saison zu eröffnen. Für Gartenbesitzer gibt es jetzt Einiges zu tun:
Frühjahrsblüher pflegen, Aussaaten vorbereiten und Kübelpflanzen wieder in Schuss bringen:

Frühlingszeit ist Gartenzeit
Garten im Frühling

Damit aus eurem Garten im Frühling ein kleines Paradies wird, verraten wir, welche Gartenarbeiten im Frühling anstehen.

Wichtige Gartenarbeiten im Frühjahr:

 

Staudenrückschnitt

  • Mitte bis Ende März ist die Zeit gekommen alte, verdorrte Stauden- und Gräserstängel abzuschneiden, um Platz für den bald folgenden Neuaustrieb zu schaffen. Beobachtet eure Stauden dabei gut. Einige zeigen bereits neues Grün, das sollte nicht beschädigt werden.
  • Eventuell solltet ihr auch die Stauden teilen: Sind Staudenhorste in die Jahre gekommen, sieht man dies leicht an sich bildenden Kahlstellen und an Blühfaulheit. Dann ist es Zeit, die Pflanzen behutsam auszugraben, zu teilen und ein verjüngtes Stück wieder einzupflanzen.

Boden lockern

  • Über den Winter kommt es oft zu einer Verdichtung des Bodens. Einen verdichteten Boden im Beet erkennt man oft an der bemoosten Erde. Hier sollte die Erde mit der Harke oder dem Rechen gelockert werden.

Beete düngen & mulchen

  • Damit ein Garten im Frühjahr, wenn das Gartenjahr erwacht, wieder zur blühenden Zierde wird, brauchen die Pflanzen außer Wasser und Licht natürlich auch Nährstoffe. Hauptsächlich fehlt dem Boden Stickstoff, Kalium, Phosphor, Magnesium, Kalzium und Schwefel. Achtung bei Jungpflanzen, diese benötigen in der Regel keinen zusätzlichen Dünger.
  • Mit Mulchen erreicht ihr ein gesundes Erdklima: Der Boden bleibt feucht, der Wind kann die Erde nicht austrocknen und das Wasser verdunstet nicht so leicht. Regenwasser wiederum wird von der Erde aufgenommen und schwemmt diese nicht weg. Die Schutzschicht wirkt zudem wie eine wärmende Decke und kann so das Wachstum eurer Pflanzen beschleunigen sowie Unkrautwuchs verhindern. Bei Obst- und Gemüsepflanzen, die besonders wärmeliebend sind, steigert Mulch daher sogar den Ertrag.

Aussaat in Mini-Gewächshaus

Kleines Gewächshaus
Der Vorteil am Mini-Gewächshaus „bea“ ist, dass die Keimlinge besser geschützt sind und bei Frost bequem wieder ins Haus oder in die Garage transportiert werden können.
  • Um sich später im Jahr an farbenfrohen einjährigen Sommerblumen oder Gemüse erfreuen zu können, ist nun die richtige Zeit, den Samen in Töpfen vorzuziehen. Denn es dauert noch ein paar Wochen, bis es warm genug ist, die kleinen Setzlinge gleich im Gartenbeet anpflanzen zu können. Der Vorteil an unserem Gewächshaus ist, dass die Keimlinge besser geschützt sind und bei Frost bequem wieder ins Haus oder in die Garage transportiert werden können.
  • Die transparente Clearbox „bea“ (Fassungsvermögen ca. 30 Liter) kann sehr gut als „Mini-Gewächshaus“ genutzt werden. Dazu verwendet ihr kompostierbare Pflanztöpfe, die mit Anzuchterde befüllt und mit ein oder zwei Samenkörnern (wie in der Anleitung beschrieben) bepflanzt werden. Die Töpfchen stellt ihr dann in die Clearbox. Ein paar Tage bleibt die Kiste mit den eingepflanzten Samen im Haus. Wenn die Pflanze erste Triebe hat, könnt ihr die Box mit geschlossenem Deckel (mit offenen Belüftungsschlitzen) in den Garten stellen. Das Klima ist für den Keimvorgang besonders wichtig, denn die Saat braucht ausreichend Feuchtigkeit und darf nicht austrocknen. Überprüft regelmäßig die Anzuchterde und gebt gegebenenfalls etwas Wasser darüber. Achtet außerdem darauf, die Clearbox bei Frost notfalls ins Haus zu holen.

Auspflanzen der Jungpflanzen

Transparente Eimer als Pflanzglocken
Eine Pflanzglocke schützt die Jungpflanze vor Schädlingen, Kälte & Regen

Haben die Pflänzchen eine Höhe von fünf bis sieben Zentimetern erreicht, werden sie in das Beet gepflanzt. Um die Pflanzen hier noch vor Kälte, Regenschauern und Schnecken zu schützen, könnt ihr eine Pflanzglocke verwenden. Der transparente Eimer „mika“ ist eine günstige Möglichkeit als Pflanzglocke zu fungieren. Dazu müßt ihr Löcher in die Wände und Boden des Eimers bohren, damit das Regenwasser vorsichtig in den Eimer gelangen und die Luft zirkulieren kann.

DIY- Tipp: So bleiben eure Gartenwerkzeuge sauber, rostfrei und scharf

Eimer mit Sand und Öl füllen, so bleibt das Gartenwerkzeug sauber
DIY-Tipp: Selbstreinigender & -schärfender Garten-Werkzeughalter

Verwahrt kleine, scharfe und rostfreie Gartengeräte in einem mit Sand gefüllten Eimer (hier Eimer „ilvie“) mit etwas Mineralöl auf. So könnt ihr sie gleichzeitig einölen und schärfen. Das spart viel Arbeit und hält eure kleineren Gartengeräte in Ordnung.

Keep on gardening!