Ordentliche Trends: Die KonMari-Methode

Verrückt, aber wahr; was früher als spießig galt, ist heute voll im Trend: Aufräumen, Ausmisten, bis hin zum Minimalismus. KonMari-Methode, 30-Tage-Challenge, „Death Cleaning“ und viele weitere Formate werden als Ratgeberkonzepte angeboten. Zugegeben, wohl ein Trend der Überflussgesellschaft, den wir uns aber in jedem Fall genauer angucken möchten, denn:

Ordnung im Äußeren bringt auch Ordnung ins Innere.

Ordnung in die Wohnung zu bringen, steigert nicht nur das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden, sondern hilft oft auch unnötigen inneren Ballast abzuwerfen. Von den vielen verschiedene Methoden und Systemen stellen wir in dieser Reihe einige vor.

KonMari-Methode: In einem Satz:
Beim System der japanischen Bestsellerautorin Marie Kondo liegt der Fokus darauf, nur die Dinge zu behalten, die einen glücklich machen.

Methode:
Beim Ausmisten geht sie nach Kategorien vor, nicht nach Raum. Beispiel: Kleidung. Alle Kleidungsstücke werden auf einen Haufen gelegt, jedes wird einzeln in die Hand genommen. Dann stellt man sich folgende Fragen:

  • Macht dieses Kleidungsstück mich glücklich?
  • Brauche ich es zum jetzigen Zeitpunkt?
  • Alles, was keine Freude bereitet und was nicht passt, wird weggegeben, aber erst nachdem man sich bei dem Kleidungsstück bedankt hat.

System/Technik:
Nebeneinander statt übereinander. So hat man alles im Blick. Jedes Teil wird einem festen Platz zugeordnet, an den es immer wieder zurückgelegt werden muss. Marie Kondo faltet Kleidungsstücke so, dass sie nebeneinander in Schubladen liegen und keine Wäschetürme entstehen.

keeeper-Fazit: Inspirierend, aber auch etwas radikal.
Auf keinen Fall sollte weggeschmissen oder weggegeben werden, was man gerade nicht mehr braucht! Vor allem geht es darum, bewusster mit seinen Besitztümern und auch mit sich selbst umzugehen. Da gibt die KonMari-Methode durchaus gute Hinweise.

Gut:

Die Nebeneinander-Falttechnik für Kleidung, Handtücher und alle Textilien. Aufeinander gestapelte Wäschetürme neigen zum Umfallen und die Suche nach dem Lieblings-Shirt beginnt von Neuem. Mit verstellbaren Schubladeneinsätzen wie pepe lässt sich diese Ordnungstechnik noch besser umsetzen. Übrigens auch fürs Büro: Hier helfen sie dabei, Stifte, Post-its, Scheren und anderes Büromaterial ordentlich wegzusortieren.

Kritisch:

Umsetzbarkeit. Da wir Zimmer unterschiedlich nutzen, brauchen wir in den meisten Räumen auch ein individuelles Ordnungssystem. Aus allen Räumen je eine Kategorie zusammensuchen, ist gerade für Familien schwer umsetzbar und lässt noch mehr Chaos befürchten. Für mehr Ordnung bei der Kleidung etwa hilft es schon, Kleidung außerhalb der Saison in separate bea Boxen auszulagern. Und: Manchmal braucht man Stapel! Z. B. im Büro: Ablagefächer und Stapelkörbchen mirko & jonas helfen etwa beim Papierkram.

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