Das erste Baby wird erwartet- was gehört in Babys erstes Zimmer?

Wenn Nachwuchs ansteht, werdet Ihr Euch vor der Geburt mit dem Einrichten des Kinderzimmers beschäftigen. Natürlich soll es wunderschön und heimelig werden, aber es gibt auch einige Punkte, die Ihr unbedingt beachten solltet.

(iStock.com/Wavebreakmedia)

Es dauert nicht mehr lange und Euer erstes Baby wird das Licht der Welt erblicken. Das Babyzimmer einzurichten ist eine der schönsten Aufgaben, um sich auf das Leben mit dem Baby vorzubereiten.

Spätestens in den letzten Wochen vor der Geburt beginnt die Zeit des Nestbaus. Je näher der Geburtstermin heranrückt, desto stärker wird das instinktive Bedürfnis, die Wohnung auf Vordermann zu bringen und die letzten Vorbereitungen zu erledigen. Es fehlt noch ist die Erstausstattung für das Kinderzimmer. Aber was braucht man alles für das erste Kind?

Schlafen, Wickeln und Essen sind in den ersten Monaten das Wichtigste für das Baby.

Konzentriert Euch zu Anfang im Babyzimmer erst einmal auf das Wichtigste: Ein Wickelplatz, ein Babybett und ausreichend Stauraum für Wickelutensilien und Babykleidung gehören zur Grundausstattung. Kleine Regale zum Verstauen von Spielsachen, ein richtiger Kleiderschrank oder Tisch und Stühle für Kinder sind in den ersten Monaten noch unwichtig, werden aber manchmal schon mitgekauft und aufgestellt, damit das Zimmer gleich eine ansprechende, kindgerechte Atmosphäre bekommt.

1. Der richtige Bodenbelag für das Babyzimmer

Als Fußbodenbelag im Babyzimmer ist Teppichauslegware eine gute Wahl. Ein Teppich wirkt sich positiv auf die Zimmerakkustik aus, denn Trittgeräusche und Stimmen werden abgedämpft. Wenn das Baby später krabbelt und am Boden spielt, ist ein Teppichboden angenehmer als ein glatter, kühler Untergrund. Allerdings muss er regelmäßig abgesaugt werden und ist bei größeren Verschmutzungen umständlicher zu reinigen.

Auch Kork- und Holzparkett oder Laminat können im Babyzimmer eine gute Alternative darstellen. Diese haben den Vorteil, dass man sie schnell reinigen kann. Als kleine Inseln auf dem eher kalt wirkenden Fußboden können Teppiche eine gemütliche Atmosphäre schaffen.

Beispiel für ein Babyzimmer

Babys erstes Zimmer könnte zum Beispiel so aussehen. (iStock.com/belchonock)

2. Babys eigenes Bett

Häufig schläft das Baby in der ersten Zeit im Elternschlafzimmer in einem höhenverstellbaren Beistellbett. Dieses ist an einer Seite offen und kann direkt ans Elternbett angebracht werden. Der Vorteil sind kurze Wege und viel Nähe zum Kind.
Weitere Möglichkeiten, wenn das Baby noch klein ist, sind ein Stubenwagen oder eine Babywiege. Ein richtiges Babybett gehört zu jeder Grundausstattung, weil Euer Nachwuchs spätestens ab dem 6. Monat zu groß sein wird. Die meisten Gitterbetten sind in der Höhe verstellbar und mit Gitterstäben zum Abnehmen ausgestattet. So wächst das Möbelstück mit und durch kleine Umbauten wird aus dem Babybett schnell ein Kinderbett.

Matratze, Laken und Schlafsack sollten außerdem schadstoffgeprüft sein. Für eine besonders heimelige Atmosphäre beim Ein- und Durchschlafen sorgen Vorhänge, ein Mobile über dem Bettchen und eine Spieluhr.
Auf zusätzliche Decken, Kissen, Spielzeug und Kuscheltiere müsst Ihr im Babybett verzichten. Babys sind noch nicht so beweglich und schlafen vielleicht tief und fest, wenn eine Decke oder ein Kissen über das Gesicht Eures Babys rutscht. Das könnte ein Ersticken des Babys zur Folge haben.
Ein Säugling braucht noch kein Kissen oder Kuscheltier und am sichersten ist es, wenn Euer Schatz im Baby-Schlafsack schläft.

3. Eine Wickelkommode im Babyzimmer?

Klar, Euer Baby muss häufig gewickelt werden, tagsüber und auch nachts.
Ob Wickelkommode, Wickeltisch oder Wickelbrett: Der Wickelplatz sollte eine Wickelauflage haben, die gepolstert und abwaschbar ist. Angebrachte Randsicherungen verhindern, dass die Auflage verrutscht und schützt vor gefährlichen Stürzen. Ein Wickelplatz sollte die richtige Höhe haben (denkt an Euren Rücken) und alle zum Wickeln notwendigen Utensilien müssen in greifbarer Nähe sein. Offene Fächer oder Aufbewahrungsboxen (zum Beispiel „lotta“) bieten den nötigen Stauraum für Windeln, Feuchttücher, Babycremes, Öle etc.

Wickeln im Badezimmer, praktisch sind Aufbewahrungsboxen für Windeln und Pflegemittel

Ein Wickeltisch kann auch im Badezimmer stehen. Die Windeln finden im den “lotta” Lifestyle-Boxen ihren Platz.

Solltet Ihr genügend Platz im Badezimmer haben, ist das ein sehr praktischer Ort, um das Baby zu wickeln. Ansonsten kann auch ein einfacher Tisch an einem anderen Platz seinen Zweck erfüllen. Es ist immer wichtig, dass Ihr mit einer Hand alle Wickelutensilien erreichen könnt, während Ihr mit der anderen Hand das Baby festhaltet.
Denkt auch daran, einen Windeleimer in unmittelbarer Nähe aufzustellen, damit die schmutzige Windel nicht lange auf dem Wickeltisch herumliegt. Wenn Ihr die Windeln dicht zusammenrollt und mit dem Klebestreifen wieder verschließt, könnt Ihr die Windeln gut im geschlossenen Windeleimer sammeln.

Ein Windeleimer sollte an der Wickelkommode stehen.

Windeleimer „karol“ sammelt täglich die Windeln und abends lässt er sich dank des Tragegriffs bestens zum Ausleeren hinaustragen. (iStock.com/FamVeld)

4. Weitere Möbel wie Kleiderschrank, Regal & Sessel für das Babyzimmer

Windeln wechseln, Stillen oder Fläschchen geben, Ihr werdet erstaunt sein, wieviel Zeit Ihr im Babyzimmer verbringen werdet – also richtet es lieber gleich gemütlich ein!

Wenn Ihr Regale aufstellt, habt Ihr gleich einen Platz, um vorhandene Spielsachen, Plüschtiere und Bücher dekorativ unterzubringen. Häufig sind die Spielsachen auch sehr niedlich und sehr dekorativ. Farblich abgestimmte Bilder, Mobiles und Lichterketten schaffen einen stimmungsvollen Rahmen. Farblich passende Aufbewahrungsboxen mit niedliche Dekoren sorgen für Ordnung.

Ein gemütlicher Sitzplatz (ein Sessel oder eine Couch) für die Eltern ist nicht unbedingt erforderlich, aber es bereichert das Babyzimmer erheblich. Wenn das Baby dort gestillt wird oder wenn man einfach nur dabei sein will, wenn es einschläft oder spielt, hier können Mama und Papa das Elternsein in Ruhe genießen.

Zur Aufbewahrung der Kleidung Eures Babys ist es nicht notwendig, eines dieser niedlichen kleinen Kleiderschränkchen zu kaufen. Ihr werdet sehen, Euer Kind wächst so schnell, dass der Schrank für die Kinderkleidung bald zu klein sein wird. Ein „normaler“ Kleiderschrank ist dauerhaft die bessere Wahl.

5. Kleidung aufbewahren, Spielsachen & Plüschtiere

Die geschenkten Kleidungsstücke und Schühchen sind dem Baby noch zu groß?
Ein Tipp von uns: Verwahrt die Kleidung nach Größen sortiert in einer Box auf und prüft hin und wieder, ob nicht etwas davon passt. Auch Kleidung, die bereits zu klein ist, kann man in transparenten „bea“ Boxen bestens sortiert aufbewahren.

6. Der Spielbereich

Raffinierte Ordnungssysteme wie Aufbewahrungsboxen beseitigen das Chaos schnell und einfach. Hier finden alle Kuscheltiere und Spielzeuge im Handumdrehen einen Platz.
Alle Babys lieben kuschelige Spielecken. Damit es schön gemütlich wird, könnt Ihr das Babyzimmer mit einer weichen Krabbeldecke oder einem gemütlichen Teppich auslegen. Jede Menge altersgerechtes Spielzeug macht die Spielecke perfekt. Bis das Kind alt genug ist, um damit zu spielen, könnt Ihr das Spielzeug ganz einfach in dekorativen Kunststoffboxen „paulina“ im Regal verstauen. So verstaubt es nicht unnötig.

7. Wandfarbe & Beleuchtung im Babyzimmer

Auf den Wänden des Babyzimmers dürft Ihr Eurer Kreativität freien Lauf lassen. Freundliche, helle Farben, die nicht zu grell ausfallen, sind beruhigend für Eltern und Kind. Gerne werden zarte Pastellfarben wie Hellblau, Lindgrün oder Rosétöne genommen, aber auch die neutralen Farben wie Créme, Taupe und Graunuancen sind zur Zeit sehr modern. Mit farblich abgestimmten Teppichen und Vorhängen ergibt sich ein harmonischer Gesamteindruck, in dem sich Eure Famile wohlfühlen wird.

Ihr solltet besonders auf die Beleuchtung des Babyzimmers achten. Natürlich braucht Ihr eine Deckenleuchte, die das Zimmer gut erhellt, aber zum Einschlafen oder beim Wickeln in der Nacht könnt Ihr  eine weniger helle Lichtquelle nutzen, die eine etwas dämmrige Atmosphäre schafft. Euer Baby wird dann nach dem nächtlichen Wickeln leichter wieder einschlafen.

8. Sicherheit geht vor

In den ersten Monaten kann das Baby noch nicht krabbeln, aber sobald es beweglich wird, ist Einiges zu beachten:
Das Babyzimmer darf nicht nur wunderschön und heimelig, sondern vor allem auch sicher eingerichtet sein.

Sicherheits-Checkliste für das Babyzimmer

• Alle Steckdosen in Kinderhöhe müssen gesichert werden.
• Ein wichtiger Aspekt bei der Einrichtung ist, dass sämtliche Möbelstücke im Babyzimmer abgerundete Ecken und Kanten haben, damit sich das Baby nicht verletzt. Entsprechende „Eckenschoner“ gibt es im Handel.
• Die Wickelkommode muss ausreichend Fallschutz vorweisen, damit das Baby nicht herunterfällt.
• Beim Babybett sollte unbedingt auf die seitliche Verkleidung mit Gitterstäben geachtet werden. Sie sorgt nicht nur dafür, dass das Baby nicht aus dem Bett fällt, sondern auch für eine gute Luftzirkulation im Babybett. Entsprechende DIN-Normen sorgen in Deutschland dafür, dass der Gitterabstand gering genug ist und der Kinderkopf nicht hindurch passt.
• Nestchen, Betthimmel und dergleichen – bis vor wenigen Jahren Grundbestandteil der Einrichtung im Babyzimmer – empfehlen Kinderärzte zum Schutz vor dem sogenannten “Plötzlichen Kindstod” heute nicht mehr.
• Möbel, die umkippen können, sollten an der Wand befestigt werden. Fenster sollten eine Fenstersicherung bekommen.
• Tür- und Treppengitter sollten im Krabbelalter je nach Wohnung angebracht werden.
• Bilderrahmen, Wandregale und Lampen müssen fest und sicher im Babyzimmer befestig werden, damit das Baby nicht gefährdet wird.
• Außerdem sollte das Babyzimmer noch genügend freien Platz haben, damit das Kind sich frei bewegen kann – schließlich steht bald flinkes Krabbeln und später Laufen lernen auf dem Programm.

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