Hundefutter Aufbewahrung – so bleibt die Nahrung frisch

Das richtige Futter für den Hund

Mit Hundefutter ist es wie mit allen Lebensmitteln: Wird die Nahrung nicht richtig verwahrt, verdirbt sie schneller oder lockt ungebetene Mitesser an. Außerdem lieben zwar Hundenasen den Geruch von Tierfutter, für Menschen ist der penetrante Geruch eher störend.
Aber wie sollte man Hundefutter am besten aufbewahren? Der erste Unterschied liegt schon in der Wahl des Futters. Nassfutter sollte anders als Trockenfutter gelagert werden.

 

Aufbewahrung von Nassfutter

Bei Hunden ist es ähnlich wie bei Menschen, ranziges Futter kann zu Bauchschmerzen und Durchfall führen. Um so wichtiger ist es, dass ihr das Futter richtig lagert. Das angebrochene Nassfutter aus der Dose sollte dicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Wenn ihr Kosten sparen und Konservenabfall möglichst vermeiden wollt, empfiehlt es sich, große Hundefutterdosen einzukaufen. Ihr solltet dabei bedenken, dass es sich bei Konservendosen um Metalldosen handelt, die in Verbindung mit Sauerstoff zu einer chemischen Reaktion neigen und oxidieren können. Die entstehenden Schadstoffe könnten in die Nahrung übergehen, wenn das Futter über mehrere Tage in der geöffneten Konserve verbleibt. In so einem Fall ist es sinnvoll, das Futter in Frischhaltedosen umzufüllen. Die „fredo fresh“ Dosen von keeeper gibt es in unterschiedlichen Größen. So können Tagesrationen hygienisch einwandfrei und praktisch im Kühlschrank frisch gehalten werden.
Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, der Hund darf das Futter erst verzehren, wenn es sich auf Raumtemperatur temperiert hat – also niemals direkt aus dem Kühlschrank in den Napf, das kann zu Verdauungsproblemen bei euren Lieblingen führen.

Auf einen Blick: Nassfutter richtig lagern
• Luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren
• Keine lange Aufbewahrungszeit nach Öffnung
• Metalloxidation bei Konservendosen vorbeugen und daher ggf. umfüllen in eine Frischhaltedose
• Nur auf Raumtemperatur temperiert verfüttern

Nassfutter wird handelsüblich in Konservendosen vertrieben und kann im ungeöffneten Zustand für längere Zeit ganz bequem trocken und kühl in der Vorratskammer oder im Keller gelagert werden. Wichtig ist, dass das Nassfutter nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist.

 

Aufbewahrung von Trockenfutter

In Schüttdosen oder Cerealiendosen ist das Hundefutter gut aufbewahrt.
Trockenfutter lässt sich sehr gut in der Cerealiendose „jean“ aufbewahren.

Nicht nur bei Nassfutter, sondern auch bei Trockenfutter ist Einiges bei der Aufbewahrung zu beachten.
Den meisten Hundebesitzern ist es schon passiert: Beim unachtsamen Öffnen der Packung fällt nicht nur das Futter zu Boden, die Packungen lassen sich am Ende auch nicht mehr richtig verschließen. Das sofortige Umfüllen in passende Behälter ist deshalb eine praktische und saubere Lösung. Die Aufbewahrung von Hundefutter in passende Dosen und Boxen erschwert außerdem dem Hund die Selbstbedienung.
Ob als Dose mit Deckel, Tonne oder Vorratskiste: Luftdichte Behälter aus Kunststoff und Edelstahl sorgen dafür, dass Snacks und Trockenfutter frisch bleiben. Wenn ihr viele Hunde versorgen müsst oder einen ziemlich großen Vierbeiner zuhause habt, kann sich der Kauf eines größeren Futterbehälters lohnen. Solche Tonnen haben ein großes Fassungsvermögen, sind aromadicht und pflegeleicht. Wetterfeste und dicht schließende Container können auch im Außenbereich, zum Beispiel im Keller oder der Garage, gelagert werden.
Außerdem erhalten die verschließbaren Behälter das Aroma und das Futter bleibt schön frisch. Müsst ihr größere Mengen Trockenfutter aufbewahren, gibt es spezielle Futtertonnen, in denen ihr bis zu 10 kg Hundefutter verstauen könnt. Sehr handlich für kleinere Futtermengen sind auch sogenannte Schüttdosen oder Cerealienboxen (paola, jean). Das Futter kann durch die Schüttöffnung einfach herausgeschüttet werden.
Bitte beachtet zudem: Die Futtermenge ist durch die Trocknung der Futtermittel viel kleiner und quillt erst im Bauch des Hundes auf. Daher muss unbedingt darauf geachtet werden, dem Hund ausreichend Wasser zur Verfügung zu stellen.

 

Auf einem Blick: Trockenfutter richtig lagern

• Eine verschließbare Cerealiendose, Aufbewahrungsbox oder Futtertonne ist empfehlenswert
• Handlich & gut portionierbar sind Schüttdosen aus Kunststoff
• Luftdicht und trocken lagern

 

Wie wäre es mit einem kleinen Hundesnack?

Die meisten Hunde bekommen nicht nur ihr Hundefutter als Hauptnahrung, sondern werden auch gelegentlich mit Leckerlis verwöhnt. Diese kleinen Happen können als Belohnung oder als Ansporn eingesetzt werden oder einfach nur als kleine Aufmerksamkeit für euren Liebling. Wer seinem Hund etwas Gutes tun möchte, kann Hundekuchen selbst machen. Hundekekse selbst backen ist überhaupt nicht schwierig und ihr wisst genau, was euer Hund frisst. Denn wer die Hundeleckerlis selber herstellt, der kann auf Zucker, Farb-, Lock- und Konservierungsstoffe verzichten, die in handelsüblichen Hundesnacks oftmals enthalten sind. Auch Hunden, die Unverträglichkeiten gegen Laktose oder Getreide zeigen, kann so ganz einfach eine Freude gemacht werden.
Hinzu kommt, dass selbst hergestellte Hundekuchen deutlich preisgünstiger sind als gekaufte Leckerlis. Und es macht schlicht und einfach Spaß, den Vierbeiner mit etwas Besonderem zu verwöhnen. Aufbewahrt in einer dichten Kunststoffdose, sind die selbstgemachten Hundekuchen etwa drei Monate lang haltbar.

 

Hundekuchenteig wird mit Förmchen ausgestochen
Hundekuchen lässt sich einfach und schnell selbstherstellen

diy – tipp: Selbstgemachte Hundeleckerlis mit Leberwurst

Leberwurst gehört zu den Hundekuchen-Zutaten, die die Vierbeiner besonders lieben. Deshalb stellen wir euch ein Hundekuchen-Rezept mit Leberwurst vor:
Der Hundekuchenteig lässt sich so gut ausrollen, dass ihr mit Plätzchenausstechern schöne Formen ausstechen könnt. Ganz wie beim Plätzchenbacken an Weihnachten…

Zutaten:

• 200 g grobe Haferflocken
• 200 g feine Haferflocken
• 300 g Frischkäse
• 200 g Leberwurst
• 12 EL Olivenöl
• 1 Ei

Zubereitung:

1. Die Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen. (Zutaten kneten, eventuell etwas Wasser hinzufügen, bis ein fester Teig entsteht).
2. Den Teig ausrollen und die Hundekekse mit einer Plätzchenform oder schlicht mit dem Messer ausstechen.
3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Leckerlis darauf verteilen.
4. Das Backblech in den kalten Ofen schieben. Temperatur auf 180°C (Umluft) einstellen und 30 Minuten backen.
5. Leckerlis vor dem Füttern gut auskühlen lassen, damit sich der Hund beim Naschen nicht verbrennt.

 

Keep on baking!