Was ist ein Fachlagerist und eine Logistikfachkraft?

Du interessierst dich für eine Ausbildung im Bereich der Logistik? Kein Problem! Hier bei der keeeper GmbH in Stemwede bilden wir gleich zwei Berufe im Bereich Lager/Logistik aus. Dabei handelt es sich um die Fachkraft für Lagerlogistik und den Fachlageristen. Doch was sind die genauen Unterschiede? Und was ist mit dem Begriff Logistik gemeint?

Fachlagerist und Fachkraft für Lagerlogistik

Logistik bedeutet die Planung, Koordinierung und Lieferkontrolle von Rohstoffen und Produkten. Sie sorgt dafür, dass die benötigte Ware in der vereinbarten Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, beim richtigen Kunden zu den richtigen Kosten ankommt.

Dahinter steht der Gedanke einer reibungslosen Versorgungskette vom Hersteller bis zum Kunden.

Die Zugangsvoraussetzung für beide Ausbildungsberufe ist der erfolgreiche Abschluss der Hauptschule. Es handelt sich jeweils um eine duale Berufsausbildung. Das heißt, dass wöchentlich sowohl die Berufsschule als auch der Ausbildungsbetrieb besucht werden. Die Fachkraft für Lagerlogistik ist etwas anspruchsvoller und man übernimmt mehr Verantwortung. Diese Ausbildung dauert drei Jahre. Der Fachlagerist macht die Ausbildung hingegen in zwei Jahren.

In der Schule werden die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch behandelt. Mathematik benötigt man für die Ermittlung von Lagerkennzahlen. Lagerkennzahlen geben zum Beispiel Auskunft darüber, wie effizient die Auslastung der Lagerplätze ist und wie viel Personal benötigt wird. Gute Deutschkenntnisse braucht man beispielsweise beim Ausfüllen von Fracht-, Versand- und Lagerunterlagen und Fremdsprachen benötigst Du eventuell bei Kontakten zu ausländischen Lieferanten.

Viele Tätigkeiten sind in beiden Berufen gleich.

Ein Mitarbeiter muss Lieferungen annehmen und kontrollieren, Waren lagern und bearbeiten sowie Güter im Betrieb transportieren. Beide müssen Waren versenden und kommissionieren. Beim Kommissionieren werden Waren und Güter je nach Auftrag bereitgestellt. Dies ist ein besonderer Schwerpunkt bei den Fachkräften für Logistik und umfasst ca. 20% der Ausbildung. Die Logistikfachkraft lernt zusätzlich, wie man logistische Prozesse optimiert, wie man Touren plant und wie man Kennzahlen ermittelt und auswertet. Spezielle Computerprogramme unterstützen bei solchen Aufgaben. Außerdem lernst Du als Fachkraft für Logistik Güter zu beschaffen, also Bestellungen und Lieferscheine zu erstellen.

Die beiden Ausbildungsberufe durchlaufen ähnliche Abteilungen. Dazu gehört die Kommissionierung, die Montage und der Support. Außerdem werden sie im Staplerbereich und in der Verladung sowie dem Versandbüro eingesetzt. Die Fachkraft für Lagerlogistik erhält ebenfalls Einblicke in die Abteilungen Einkauf und Vertrieb.

Die Anforderungen der beiden Berufsausbildungen sind gleich:

Man benötigt eine gute körperliche Konstitution, die zum Beispiel das Arbeiten in teils unbeheizten und offenen Lagerhallen sowie klimatisierten Büros möglich macht. Des Weiteren benötigt man gute organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt um beispielsweise Be- und Entladezeiten sowie Lieferungen für den Versand richtig zusammenzustellen. Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen ist wichtig, um zum Beispiel Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht zu verstauen. Außerdem benötigt man Umsicht und Verantwortungsbewusstsein zum Beispiel beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen und beim Transport.

Insgesamt sind die beiden Berufe in der Logistik sehr abwechslungsreich. Wenn Du einen Beruf suchst, wo man in Bewegung bleibt und nicht nur am Schreibtisch hockt, bist Du im Lager genau richtig. Das Arbeitsklima ist sehr gut, weil die Kollegen Hand-in-Hand miteinander arbeiten müssen.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann bewirb Dich jetzt hier und werde ein keeeper!

 

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